Politisches (erster Teil)
Autor: Moritz | Datum: 18 Januar 2012, 06:21 | 1 Kommentare
Was macht man mit solchen Tagen? Es ist Flaute und es scheint als ob sich auch in Zukunft nichts mehr bewegen würde (und solche Tage gibt es häufiger mal hier in Ruanda). „Sollen wir zu „Inzozi nziza“ gehen?“ schreibe ich eine SMS an meinen Freund Fabien. Und 10 Minuten später treffen wir uns an dem Tor zur Kirche und gehen gemeinsam zu der Eisdiele.
Wenn man eines in einer Subsaharaprovinzhauptstadt nicht erwarten kann, dann ist es wohl eine Eisdiele, die neben Milcheis mit Granolatopping, auch Bananenkuchen und Cookies verkauft. Dieses etwas verrückte Café ist aber auch eine Art Hafen für viele Weiße die nach Butare kommen.
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Geschichtliches (zweiter Teil)
Autor: Moritz | Datum: 18 Januar 2012, 06:19 | 0 Kommentare
Geschichtliches (dritter Teil)
Autor: Moritz | Datum: 18 Januar 2012, 06:11 | 0 Kommentare
Visum und Party in Kigali
Autor: Moritz | Datum: 18 Dezember 2011, 12:03 | 2 Kommentare
Ich bin ein bisschen skeptisch ob das funktioniert. Fabien und ich stehen nämlich um 3 Uhr Nachts, in irgendeiner Seitenstraße Kigalis, zwischen mehreren alten Bussen und Geländewagen. Und wir warten darauf, dass uns Fabiens Freund, Vincent, abholt (der, wie ich annehme, zu dieser Zeit schläft). „Warst du denn schon mal bei ihm?“ frage ich Fabien, dessen Gesicht fast in der Dunkelheit verschwindet „oder hast du wenigstens seine Hausnummer?“. Fabien lacht auf, da es in Kigali weder Hausnummern noch Straßennamen gibt „Nein, aber mach dir keine Sorgen.“ Beruhigt er mich und fünf Minuten später erscheint auch ein stämmiger Mann im Bademantel. „Das ist ein bisschen wie im Film“ denke ich mir als wir in Vincents Bude ankommen, er uns gute Nacht wünscht und ich mich zwischen Fabien und einem Unbekannten schlafen lege. Es ist das erste Mal, dass ich zu dritt in einem Bett schlafe, mit einer Decke und ohne Kopfkissen. Das war auch die erste Party in Kigali. Das ist ein echtes Erlebnis, denke ich mir und schlafe zufrieden ein. (weiter)
Basic Cooking
Autor: Moritz | Datum: 22 November 2011, 09:24 | 5 Kommentare
Wie schon gesagt ist Ruanda das Land der tausend Hügel. Gerade beim Buffet im Restaurant wird das besonders deutlich. Da man sich nicht nachnehmen darf und besonders Studenten jeden bezahlten Franc auskosten möchten sind die Teller entsprechend gefüllt: Mit kneteartiger Kassava (Maniok) Paste, Kochbananen (langweiliger als rohe Kartoffeln), Bohnen, Reis, Spaghetti und Pommes entstehen teilweise beeindruckende Berge aus Essen. Aber es ist immer das gleiche und als Freund gesunder Variation bin ich da doch froh, dass ich für mich selbst kochen kann. (weiter)